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Freitag, den 22. Oktober 2010 um 09:00 Uhr

Schwarz-gelbe Koalitionspartner sehen Einigkeit bei Lohnuntergrenze

Bis November wird laut Max Straubinger, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, ein Kompromiss beim Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche erwartet. Im Deutschlandradio sprach er von der Einigkeit aller Partner. Begründet wird die Untergrenze, weil im Mai 2011 eine Neuregelung zur Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa in Kraft tritt. Insbesondere die Befürchtung, dass osteuropäische ArbeitnehmerInnen „fluten“ und mit ihren „Heim-Tarifverträgen“ plötzlich in Deutschland arbeiten. Auch die FDP sieht die Möglichkeit über das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz branchenspezifische Lohnuntergrenzen festzulegen.

Eines wird jedoch deutlich: die Schröder-Regierung zielte vorrangig darauf ab, Geringqualifizierte in Lohn und Brot zu bringen und den Markt zu flexibilisieren. Dies hat sich geändert, die Langzeitarbeitslosigkeit sank um 40% seit diesen Arbeitsmarktreformen. Derzeit spricht man sogar von einem „deutschen Jobwunder“. Genau dieses „Wunder“ steht jedoch auf dem Spiel. Gerade das von den Gewerkschaften und auch der FDP favorisierte Prinzip der gleichen Löhne für Zeit- und Stammkräfte, könnte zur Gefahr des Job-Booms werden.

„Die Politik verrennt sich in dem Schutz von etablierten Arbeitsplätzen, vor Anpassungen und fördert ein Quasi-Verbot von unerwünschten Jobs. Fakt ist, dass die Industrie viele Arbeitsplätze ausgelagert hat, in denen die Löhne nicht mehr marktgerecht waren.“, so Uwe Beyer, Geschäftsführer der Assmann Zeitarbeit. „Eine politische Definition, was gerechte Löhne sind und welche Ansprüche die Wirtschaft an Arbeitskräfte hat, kann nicht funktionieren. Es kann sogar schaden, wenn Arbeit in bestimmten Bereichen verteuert wird oder Unternehmen zum Auslagern von Arbeitsplätzen gezwungen werden.“, ergänzt Thomas Assmann, Gründer und Gesellschafter der Assmann Zeitarbeit.

„Die Politik hat nicht erkannt, dass Zeitarbeit nicht nur ein arbeitsmarktpolitisches Instrument ist, sondern eine eigenständige, erfolgreiche Branche in Deutschland. Das bedeutet auch Löhne und Arbeitgeberleistungen nach branchenspezifischen Kriterien auszuhandeln.“, so Thomas Assmann weiter.

„Sicher wurde in einer so jungen Branche die Tarifhoheit noch nicht energisch genug gelebt, dennoch gibt es dank der Fusion der Verbände BTA und AMP die Chance auf eine abgestimmte Tarifpolitik – und zwar branchenübergreifend.“, erklärt Uwe Beyer.

„Selbstverständlich muss auch das Thema Qualifizierung von ArbeitnehmerInnen angegangen werden. Gerade in unserem Unternehmen versuchen wir mit gutem Beispiel voranzugehen. Wer Tarifhoheit fordert, muss auch Leistung bringen. Aber das ist für uns kein Problem, denn Qualifikation der Mitarbeiter verbessert Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.“, so Thomas Assmann weiter.

„Außerdem tragen den Schaden von „equal pay“-Forderungen vermutlich die niedrigen Einkommensgruppen. Denn genau hier findet man niedrigqualifizierte ArbeitnehmerInnen und oft auch wettbewerbsintensive Branchen. Insgesamt würde eine solche Änderung erneut zu Verkrustungen des deutschen Arbeitsmarktes führen.“, bemerkt Uwe Beyer abschließend.

 

Unternehmensinfo Assmann Zeitarbeit GmbH (www.assmann.ag)

Die Assmann Zeitarbeit GmbH und ihre Gründer Thomas Assmann und Uwe Beyer stehen für ein dynamisch wachsendes Personaldienstleistungsunternehmen mit hochqualifizierten Arbeitnehmern in der Metropolregion Nürnberg. Die Assmann Zeitarbeit GmbH ist seit Gründung im Jahr 1997 ein stetig wachsendes Unternehmen in der Region Nürnberg und beschäftigt durchschnittlich rund 350 Arbeitnehmer mit hohem Qualifikationsstandard. Die Gründer stehen für faire und sichere Jobs und bieten mit ihren Unternehmen den Mitarbeitern flexible und sozial wertvolle Arbeit. Für Kunden bedeutet dies zuverlässige, flexible und qualifizierte Zeitarbeitskräfte. Neben übertariflicher Bezahlung und weitgehend unbefristeten Arbeitsverträgen ermöglicht die Assmann Zeitarbeit GmbH in sehr vielen Fällen (durchschnittlich 30%) die Übernahme des Arbeitnehmers durch den Kunden.

Assmann Zeitarbeit GmbH
Steinbühler Strasse 11
90443 Nürnberg
AG Nürnberg, HR B 14741

Geschäftsführer Uwe Beyer
Fon +49 (911) 214827-0
Fax +49 (911) 214827-99

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet: www.assmann.ag

 
 

NEWS

IHK-Präsident Friedrich Herdan: „Zeitarbeit ist unverzichtbar!“

Die Neue Presse berichtete am 09. Mai 2012 über diffamierende Äußerungen Norbert Blüms, ehemaliger Bundesarbeitsminister, während eines Warnstreiks vor den Werkstoren der Waldrich Maschinenfabrik in Coburg. Friedrich Herdan, Präsident der IHK Coburg, kritisierte die Äußerungen Blüms, diese wären  "unangebracht und diffamieren ohne jegliche Grundlage die gesamte Unternehmerschaft".

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