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Montag, den 07. Februar 2011 um 07:00 Uhr

Arbeitsmarktpolitik in Deutschland:
„Hartz IV-Reförmchen statt Lohnuntergrenze – Giftkur für die Zeitarbeit“

So sieht es Thomas Assmann, Gesellschafter der gleichnamigen Zeitarbeitsunternehmung in Nürnberg. 

„Die elende Debatte um „equal pay“, die Richtungslosigkeit der Politik und die Vermeidung eines „gerechten“ Mindeststundenlohns von 8,50 Euro, lassen Zweifel an einer umsetzbaren Arbeitspolitik keimen. Die geplante Einschränkung der AÜG-Tariföffnungsklausel ist meiner Einschätzung nach verfassungswidrig und arbeitsmarktpolitischer Unsinn – ein verbindlicher und realitätsnaher Mindeststundenlohn von 8,50 Euro wäre da sinnvoller.“, so der fränkische Unternehmer weiter.

Eines ist klar:  der Job-Boom wurde zu großen Teilen durch die Personaldienstleistung ermöglicht. Diese Branche ist eigenständig und hat eigene Regeln. Dennoch will der Gesetzgeber scheinbar nicht anerkennen, dass „Zeitarbeit“ als eigene Branche auch das Recht auf Tarifautonomie hat. Noch schlimmer: Selbst während der Finanzkrise 2008/2009 und im Boomjahr 2010 hat die Politik nicht realisiert, dass das Job-Wachstum zu großen Teilen in der Zeitarbeit stattfindet.

Aber wie so oft, kann der schlimmste Fall noch übertroffen werden, anstatt einer „Horde von Billiglöhnern“ aus Osteuropa mit deutschen Rahmenbedingungen der sozialen Marktwirtschaft Einhalt zu gebieten, wird mit der völlig losgelösten Forderung nach gleichen Löhnen für Zeit- und Stammkräfte, der Job-Boom und eine ganze Branche gefährdet. „Jede Bank die Milliarden vernichtet, wird mit Steuergeldern aufgefangen, aber eine Branche, die arbeitsmarktpolitische Grundlagenarbeit leistet, wird den Wölfen als Vorspeise serviert.“, so Thomas Assmann.

„Die Politik nimmt lieber in Kauf, dass die Arbeitslosigkeit steigt, als einen verbindlichen und gerechten Mindestlohn zu formulieren und so einen Ausgleich zwischen Billig-Lohn-Ländern und Deutschland zu schaffen.“, so Uwe Beyer, Geschäftsführer der Assmann Zeitarbeit. „Es wäre das erste Mal in der deutschen Wirtschaftsgeschichte, dass Politiker eine sinnige Definition für „equal pay“ finden.“, ergänzt Thomas Assmann.

„Fakt ist, die soziale Partnerschaft in der Zeitarbeit funktioniert – und zwar nicht nur im Tagesgeschäft, sondern auch gesamtwirtschaftlich. Die Politik verrennt sich in Diskussionen, die weder ArbeitnehmerInnen, Erwerbslosen noch Unternehmern nutzen. Ein Mindeststundenlohn von 8,50 Euro schafft nicht nur Gerechtigkeit, sondern bewahrt deutsche Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit. Eine Hartz IV-Reform sollte also mit Weitsicht und Sachverstand angegangen werden.“ erklärt Uwe Beyer.

 

Unternehmensinfo Assmann Zeitarbeit GmbH (www.assmann.ag)

Die Assmann Zeitarbeit GmbH und ihre Gründer Thomas Assmann und Uwe Beyer stehen für ein dynamisch wachsendes Personaldienstleistungsunternehmen mit hochqualifizierten Arbeitnehmern in der Metropolregion Nürnberg. Die Assmann Zeitarbeit GmbH ist seit Gründung im Jahr 1997 ein stetig wachsendes Unternehmen in der Region Nürnberg und beschäftigt durchschnittlich rund 350 Arbeitnehmer mit hohem Qualifikationsstandard. Die Gründer stehen für faire und sichere Jobs und bieten mit ihren Unternehmen den Mitarbeitern flexible und sozial wertvolle Arbeit. Für Kunden bedeutet dies zuverlässige, flexible und qualifizierte Zeitarbeitskräfte. Neben übertariflicher Bezahlung und weitgehend unbefristeten Arbeitsverträgen ermöglicht die Assmann Zeitarbeit GmbH in sehr vielen Fällen (durchschnittlich 30%) die Übernahme des Arbeitnehmers durch den Kunden.

Assmann Zeitarbeit GmbH
Steinbühler Strasse 11
90443 Nürnberg
AG Nürnberg, HR B 14741

Geschäftsführer Uwe Beyer
Fon +49 (911) 214827-0
Fax +49 (911) 214827-99

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet: www.assmann.ag

 
 

NEWS

IHK-Präsident Friedrich Herdan: „Zeitarbeit ist unverzichtbar!“

Die Neue Presse berichtete am 09. Mai 2012 über diffamierende Äußerungen Norbert Blüms, ehemaliger Bundesarbeitsminister, während eines Warnstreiks vor den Werkstoren der Waldrich Maschinenfabrik in Coburg. Friedrich Herdan, Präsident der IHK Coburg, kritisierte die Äußerungen Blüms, diese wären  "unangebracht und diffamieren ohne jegliche Grundlage die gesamte Unternehmerschaft".

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